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Elferrat Sankt Albert

 
 
logo stalbertAlles begann Anfang der 1980er Jahre. Die ersten Faschingsaktivitäten an St. Albert waren zu verzeichnen. Ein paar Mitglieder eines Familienkreises organisierten für sich und befreundete Bekannte aus der Gemeinde eine Faschingsveranstaltung.
 
Schnell entwickelte sich aus dieser Truppe ein fester Kern, der sich anschickte, die Tradition des „Gemeindefaschings“ ins Leben zu rufen.
 
So kam es, dass der „Elferrat St. Albert n.e.V.“ im Jahr 1983 zur ersten offiziellen Faschingssession ins Pfarrhaus geladen hatte. Man feierte unter dem Motto „Christliche Seefahrt“.
Im Laufe der Jahre festigte sich die Truppe und es kamen immer mehr Närrinnen und Narren dazu. Der Elferrat ging sogar zur Rosenmontagsdemonstration am 26.02.1990 in den traditionellen Mönchskutten und mit Akkordeons „bewaffnet“ auf die Straße. So fand quasi der erste inoffizielle Karnevalsumzug in Leipzig statt.
 
Nach der politischen Wende wuchs der Elferrat auf zwischenzeitlich ca. 15 Mitglieder an. Die Gemeindefaschingsfeiern waren oft sowohl abend- als auch pfarrhausfüllende Veranstaltungen. Bis zu 120 Gäste zwängten sich in Spitzenzeiten in den Gemeindesaal.
 
Nach der Jahrtausendwende gab es eine Art „Zäsur“ in der Entwicklung des Elferrates. Einige der „Altgedienten“ (und das ist bitte nur im übertragenen Sinne zu verstehen!) kehrten der Gruppe aus verschiedensten Gründen den Rücken, jedoch konnte der „harte Kern“ auch wieder ein paar neue Mitglieder begrüßen.
 
Insgesamt versuchte der Elferrat sich wieder auf seine eigentlichen Wurzeln zu besinnen – den Gemeindefasching. Dies gestaltete sich jedoch schwierig, da mittlerweile Aktionen wie die Saisoneröffnung am 11.11. in der Stadt sowie der nun traditionelle Rosensonntagsumzug ein fester Bestandteil geworden sind und dadurch auch zahlreiche Kontakte zu anderen Karnevalsvereinen entstanden sind.
Zwar ist der Elferrat auch heute noch bei diesen Veranstaltungen präsent, jedoch nicht mehr so stark eingebunden wie in den Jahren zuvor.
 
Mittlerweile hat sich auch der anfangs sehr kontrovers diskutierte Umzug in den Saal des Konventes etabliert. Dort hat der Elferrat die Möglichkeit, das zahlenmäßig (leider) etwas geschrumpfte Publikum besser „beisammen“ zu halten. Erstens ist das Agieren auf einer größeren Bühnenfläche viel angenehmer, zweitens sitzt auch das Publikum nicht mehr eng an eng „wie in einer Sardinenbüchse“.
 
So, und nun noch das zeitliche Geheimnis des Elferrates:
 
1 Sekunde lang eine blöde Idee haben >>> ½ Jahr daran herum spinnen >>> 4 Abende daran diskutieren >>> 2 Abende krampfhafter Suche nach neuen Ideen >>> 1 Abend aufwärmen und beschließen der alten Ideen >>> 3 Tage Basteln, Vorbereiten, Aufbauen, Dekorieren usw. >>> 20 Minuten konzentriertes Proben >>> 1 Abend gelungener Gemeindefasching >>> eine lange Zeit (gedanklich) davon zehren >>> 1 Sekunde lang eine blöde Idee haben …
 
   
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